
Typische Fischgerichte mit Hering, Forelle oder Rollmops
Currywurst mit Pommes frites
Traditionelle Schweinefleischgerichte: Schweinshaxe / Saumagen
Maultaschen – eine süddeutsche Spezialität aus Baden-Württemberg.
Sauerbraten, Knödel oder Spätzle (Käsespätzle)
Rouladen, Rotkraut und Knödel
Königsberger Klopse

Schnitzel (Schweineschnitzel) mit Bratkartoffeln oder Kartoffelsalat
Kartoffelgerichte aller Art ( inkl. Aufläufe)
Nudelgerichte aller Art (inkl. Aufläufe)
Bratwurst, Kartoffeln und Sauerkraut
Schwarzwälder Kirschtorte– Empfehlung zum Dessert oder zum Kaffeetrinken.

Königsberger Klopse (Definition) – Königsberger Klopse, auch Saure Klopse, Kapernklopse sind ein aus Ostpreußen stammendes Gericht aus gekochten Fleischklößchen in weißer Sauce mit Kapern. Benannt sind sie nach der früheren Haupt- und Residenzstadt Königsberg und dem Wort „Klops“ für „kleiner Kloß“.
Maultaschen – eine kulinarische Spezialität und Besonderheit aus einem Teil von Baden-Württemberg – nämlich aus Schwaben – sind Taschen aus Nudelteig mit einer Grundfüllung aus Brät, Zwiebeln und eingeweichten Brötchen.
Oder auch rein vegetarischer Füllung mit Käse und Spinat und eine Spezialität der schwäbischen Küche. Die SchwäbischenMaultaschen sind seit 2009 von der EU ihrer Herkunftsbezeichnung geschützt und fallen in die Klasse „Geschützte geografische Angabe“.
Der historischen Wahrheit zuliebe muss man auch nach einer weit verbreiteten Ansicht davon ausgehen, dass es sich bei den Maultaschen nur um eine gelungene schwäbische Nachahmung bekannter italienischer Teigwaren wie Ravioli und Tortellini handeln könnte.

Rouladen – Rinderroulade oder Rindsroulade ist ein traditionelles gewickeltes Fleischgericht vor allem in Deutschland, Österreich, Polen und Tschechien. Für die Rouladen werden groß geschnittene Scheiben aus der Rinderkeule verwendet.
Als Beilagen wird in vielen Fällen Knödel mit Rotkraut serviert. Herkunftsland der Rouladen-Gerichte sind Deutschland und Ungarn.

Sauerbraten (aus Rindfleisch) – (als Empfehlung mit Rotkohl und Kartoffelklößen) – Ein Sauerbraten ist ein durch mehrtägiges Marinieren in einer Beize aus Essig und weiteren Zutaten vorbehandelter Schmorbraten.
Der Sauerbraten ist in seinen verschiedenen regionalen Varianten ein bekanntes traditionelles Gericht der deutschen Küche.
Schweinshaxe – Das Eisbein – auch als Hachse, Haxe bzw. Schweinshaxe bezeichnet – im Bundesland Hessen ebenfalls Haspel genannt – ist ein Fleischgericht. Es ist ein bestimmter Teil des Beins vom Schwein. Eisbein ist stark durchwachsen und von einer dicken Fettschicht umgeben.
Das Fleisch ist sehr zart und aromatisch, muss aber lange gegart werden. Insbesondere im Freistaat Bayern im Süden Deutschlands ist die Schweinshaxe ein sehr beliebtes Gericht.

Bratwurst – Als Bratwurst werden verschiedene Wurstsorten aus Fleisch bezeichnet. Man versteht darunter Würste, die zum Braten bestimmt sind oder gebraten wurden. Herkunftsland ist Deutschland. In zwei Regionen wird die Fahne für die traditionelle Bratwurst besonders hoch gehalten.
Da ist zum einen die weithin berühmte und beliebte Thüringer Bratwurst. Daneben gibt es in Bayern auch die bekannten Nürnberger Bratwürste (Fränkische Bratwurst). Übrigens: Auch die schmackhafte Curry-Wurst wird teilweise als Bratwurst bezeichnet. In der Tat gibt es auch unter anderem die Hessische Bratwurst, die Rheinische Bratwurst.
Die sogenannte Grobe Bratwurst (auch Hamburger Bratwurst, Norddeutsche Bratwurst oder Rostbratwurst genannt) ist eine Brühwurst aus Schweinefleisch. Die Bratwurst wird als Menü in den unterschiedlichsten Varianten und Geschmacksrichtungen angeboten.
Angefangen beim Spätzle-Bratwurst-Auflauf, Spitzkohl-Bratwurst-Pfanne oder Spitzkohl mit Süßkartoffeln und Bratwurst, Bratwurst-Gemüse-Pfanne mit Gorgonzola-Rahmsoße bis hin zu Nudeln mit Brokkoli und Bratwurst.
Im Alltag am offenen Verkaufsstand oder Imbiss Bratwurst oftmals serviert mit Brötchen und Senf, oder mit Rettich, Brot und Senf – als schnelle Mahlzeit zwischendurch. Als traditionelles Bratwurst-Gericht ist die leckere Bratwurst in Verbindung mit Bratkartoffeln und Sauerkraut begehrt und beliebt.

Schnitzel – sind dünn geschnittene Fleischstücke ohne Knochen. Im Englischen bezeichnet das Wort „schnitzel“ stets ein paniertes Schnitzel nach Art des Wiener Schnitzels. Landestypisch ist das Wiener Schnitzel ein dünnes, paniertes und ausgebackenes Schnitzel aus Kalbfleisch.
Es gehört zu den bekanntesten Spezialitäten der Wiener Küche und das Wiener Schnitzel ist in Deutschland als besonderer Teil des Essensgerichts überaus beliebt und begehrt. Auch Schnitzel aus anderen Fleischsorten werden umgangssprachlich so bezeichnet, wenn sie in Wiener Panade zubereitet werden.
Rezepte mit Schnitzel-Gerichten gibt es viele: Puten-Schnitzel mit Banane in leckerer Curry-Sauce, Überbackene Schnitzel mit Gemüse oder Schnitzel in leckerer Tomatensauce.
Das klassische Wiener Schnitzel-Rezept wird am liebsten sonntags mit Petersillkartoffeln oder Reis serviert.
Hering, Forelle oder Rollmops sind klassische Fischgerichte in Deutschland.

Der Atlantische Hering ist einer der häufigsten Fische der Welt, einer der bedeutendsten Speisefische und gehört zur Gattung der Echten Heringe. Etwa 57 Arten aus der Heringsfamilie leben in Süßgewässern.
Bekannteste Art unter den Heringen ist der Atlantische Hering. Die Hauptfangsaison des Herings läuft von Juni bis August. Die fettreichen Fische sind dann besonders zart und schmackhaft und werden daher bevorzugt zur Herstellung von Matjesspezialitäten verwendet.
Heringe sind nicht nur in Nord- und Ostsee, sondern im gesamten Nordatlantik von Norwegen über Grönland bis zu den Küsten von North Carolina (USA) unterwegs.
Heringe und Heringsprodukte machen heute rund ein Fünftel des Fischangebots in Deutschland aus.
Die Forelle als Besonderheit und Spezialität unter den Fischgerichten gilt auch als beliebt und begehrt. Die Forelle ist eine Fischart aus der Familie der Lachsfische. Sie kommt im Atlantik, in der Nord- und Ostsee, von Spanien bis Island und Westrußland vor sowie in vielen angrenzenden Flüssen und Seen Europas. Zu einem Forellengericht gibt es natürlich unzählige Rezeptvorschläge und Möglichkeiten der Zubereitung.
Forelle, knusprig gebraten oder Forelle nach Art der Müllerin wird traditionell mit Mehl in Butter gebraten – Beispiel für ein gelungenes Gericht.
Forellen-Rezepte: gegrillt, gebacken oder gebraten als köstliches Gericht. Forellen kann man in der Pfanne braten, dünsten oder auch im Ofen backen.

Auch beliebt unter Fisch-Feinschmeckern ist das Rollmops-Gericht. Als Rollmops bezeichnet man einen Heringslappen (oder Heringsfilet), in den eine Füllung eingerollt und der mit einem Stäbchen aus Holz oder aus Kunststoff gespießt wird.
Die darin eingerollte Füllung besteht meist aus pflanzlichen Beigaben wie Gurken, Zwiebeln, Gewürzen und übersteigt nicht 20 Prozent des Rollmops-Gewichts. Rollmops gilt als Spezialität der Berliner Küche und soll ursprünglich in Berlin entstanden sein – ebenso der Begriff. Zur allgemeinen Verbreitung des Rollmopses in der deutschen Küche trug wesentlich das im 19.
Jahrhundert entstandene Fernreisen-Eisenbahnnetz bei, das es ermöglichte, von Nord- und Ostseeküste in Holzfässern sauer eingelegte Fische ins Binnenland zu transportieren.
Kartoffelgerichte wie Auflauf, Bratkartoffeln oder Kartoffelsalat sind aus unseren Küchen in Deutschland einfach nicht mehr wegzudenken.
Aber Kartoffelgerichte mit reichlich Bratfett, Sahne oder Käse machen aus den geliebten Kartoffeln schnell eine Kalorienfalle. Das muss nicht sein – es lassen sich auch ganz einfach leichte Kartoffelgerichte mit viel Geschmack aus den eigentlich diättauglichen Kartoffeln kochen.

Nicht nur als Dessert, auch zur besten Zeit des Kaffeetrinkens gilt die Schwarzwälder Kirschtorte als eine kulinarische Besonderheit. Die Schwarzwälder Kirschtorte gehört einfach zu den beliebtesten Klassiker-Rezepten.
Eine Schwarzwälder Kirschtorte ist eine Sahnetorte, die sich seit den 1930er vor allem in Deutschland verbreitet hat und im Laufe der Zeit zur beliebtesten deutschen Torte wurde. Heute gilt sie als die klassische deutsche Torte und ist auf der ganzen Welt bekannt.
Hauptzutaten sind Schokoladenkuchen, Sauerkirschen, Schlagsahne und Kirschwasser. Die genauen Ursprünge sind unklar, sie sind nicht zwangsläufig im Schwarzwald – die beliebte Mittelgebirgsregion in Baden-Württemberg (Süddeutschland) – zu suchen. Dennoch hat diese Region letztendlich dieser besonderen Köstlichkeit ihren Namen gegeben.
Für die Herkunft der Bezeichnung existieren verschiedene Theorien und Annahmen.
Der Schwarze Schokoladenraspel-Belag könnte zu dem Namen geführt haben, da dieser an den dunklen Wald wie den Schwarzwald erinnert.
Die Zutat Kirschwasser könnte zum Namen geführt haben, da dieses vor allem im Schwarzwald hergestellt wird.
Möglich ist auch, dass sich der Name der Torte an den Farben der Frauentrachtmit Bollenhut aus dem Schwarzwald anlehnt.
1934 wurde die Schwarzwälder Kirschtorte erstmals schriftlich erwähnt. 1949 war die Schwarzwälder Kirschtorte gerade mal auf Platz 13 der bekanntesten Torten in Deutschland.
Danach entwickelte sich jedoch ihr Bekanntheitsgrad rasant. Sie ist heute die bekannteste und beliebteste Torte Deutschlands und nahezu überall auf der Welt bekannt. Jedoch werden in vielen Ländern zumindest einzelne Komponenten durch ortsübliche Zutaten ersetzt oder der Alkohol wird weggelassen.
Die Currywurst – Die Currywurst ist ein Gericht aus Brat- oder anderer Brühwurst, die ganz oder geschnitten mit einer tomatenhaltigen Sauce und Currypulver oder mit einem Curry-Ketschup serviert wird. Sie wird der deutschen Küche zugerechnet.
Serviert wird das seit der Nachkriegszeit bekannte Gericht vor allem in der Imbiss-Gastronomie. Es ist außerdem ein beliebtes Angebot in deutschen Betriebskantinen und auch als Fertiggericht für Privathaushalte erhältlich.
In Deutschland werden jährlich über 800 Millionen Currywürste verzehrt. Als Currywürste werden unabhängig davon auch Würste bezeichnet, bei denen Currypulver als Zusatz im Brät enthalten ist.
Currywurst in Verbindung mit Pommes frites ist im Jahr 2020 zum 28. Mal in Folge beliebtestes Kantinenessen in Deutschland.
Nach weit verbreiteter Auffassung ist die Currywurst in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Berlin entstanden. Die Gastronomin Herta Heuwer, die seit dem Sommer 1949 einen Imbissstand an der Ecke Kant- / Kaiser-Friedrich-Straße im Berliner Stadtteil Charlottenburg betrieb, nahm für sich in Anspruch, die typische Currywurstsauce im September 1949 erfunden, zur gebratenen Wurst serviert und damit die Currywurst erfunden zu haben. Sie versah ihr Geschäft später mit Anschriften wie „
1.Currywurst-Braterei der Welt“ und „Eine von uns erdachte Berliner Spezialität“ und ließ sich 1959 die Wort-Bild-Marke „Chillup“ für ihre Sauce offiziell eintragen – eine Zusammenziehung von Chili und Ketschup. So war ihre kulinarische „Erfindung“ beim deutschen Patentamt registriert.
Das weithin bekannte, international operierende Unternehmen Kraft soll sich nach Darstellung Heuwers erfolglos bei ihr um das Rezept und das Markenrecht bemüht haben. Im hohen Alter hatte sie etliche Fernsehauftritte und ließ sich als „Erfinderin der Currywurst“ feiern. Das 2009 in Berlin eröffnete und bis 2018 bestehende Deutsche Currywurst Museum folgte dieser Sichtweise.